Jede Wanderung durch eine Stadt beginnt am besten auf dem Marktplatz, denn er ist seit jeher das Zentrum des geistigen, geschäftlichen und gesellschaftlichen Lebens einer Stadt. Die Veränderungen des Marktplatzes zeigen auch die Veränderungen des Lebens in einer Stadt. Auf dem etwa 10.000 qm großen Leipziger Marktplatz trafen sich im Mittelalter die Handelsleute und Bauern und verkauften dort ihre Waren. Während der Warenmesse konzentrierte sich der „Messverkehr“ auf dem und rund um den Markt. Seit dem 15. Jahrhundert bauten die Kaufleute ihre Bürgerhäuser mit den Kaufgewölben am Markt. Wichtige öffentliche Gebäude wie das Rathaus und die Waage entstanden. An der sich verändernden Bebauung ist gut die Entwicklung der Stadt ablesbar: von der Renaissance über den Barock, die Zeit der Mustermesse bis zur großflächigen Zerstörung am 4. Dezember 1943 und den schweren Wiederaufbau.
Wann? | Mittwoch, 20. Mai 2026
19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr)
Wo? | Veranstaltungssaal in der Kath. Propstei St. Trinitatis Nonnenmühlgasse 2, 04107 Leipzig
Unkostenbeitrag | 5 €, Leipzig-Pass-Besitzer und Vereinsmitglieder 3 €
Wir laden Sie herzlich ein und freuen uns auf Sie!
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